Intensive Week: Workshopbeschreibungen

Fortlaufende Kurse

Montag bis Freitag, jeweils 09.30 bis 12:30 Uhr im CIELO

Butterfly für alle Erfahrungsstufen
mit Günter Klingler
CI-Prinzipien, Momentum, Instinkt

In diesem Intensive-WS wollen wir einige Grundprinzipien unter die Lupe nehmen, die uns helfen, Leichtigkeit im Contacttanz mit anderen zu finden. Als Grundlage dient unsere eigene Bewegungs-Recherche, um die Erkenntnisse daraus in der Interaktion mit anderen zu erproben und zu erweitern.

Wir beobachten die Entstehung des „Momentum“ aus der Stille. Wir schärfen unser Bewusstsein für die Ausrichtung im eigenen Körper und deren Verlängerung in den Raum, während wir uns um, auf oder unter einem anderen Körper bewegen.

Wir arbeiten individuell am Fallen, beobachten die Bewegungszentren unserer Partner_innen und beziehen uns darauf. Das Ziel ist, unserem Bewegungsinstinkt möglichst viel Vertrauen zu schenken, um in jedem Moment des Tanzes folgen, unterstützen oder fallen zu können.

Meine Arbeit charakterisiert die organische Herangehensweise von „innen nach außen“ mit einer Integration dynamisch-akrobatischer Bewegungen. Zentrale Elemente sind dabei die Nutzung des Atems und eine konstante Schärfung unseres Körperbewusstseins.

Seit langem beschäftigt mich die Frage, wie wir mit größtmöglicher Präsenz und Individualität tanzen können und gleichzeitig die Grenzen unseres eigenen Körpers respektieren und herausfordern.

Montag bis Freitag, jeweils 16.00 – 19.00 Uhr im CIELO

Alles vergessen für alle Erfahrungsstufen
mit Ralf Jaroschinski
In der Kontaktimprovisation können wir uns einige rein physikalische und auch tänzerische Prinzipen zunutze machen, viele Techniken und Tricks erlernen und trainieren, aber das eigentliche Herzstück dieser Tanzform ist und bleibt der Moment des gemeinsamen, spontanen Gestaltens: Wenn unsere Bewegungen nicht mehr in vorgefertigten Abläufen und Strukturen kodiert bleiben, wenn wir keine Erwartungen hegen und wirklich improvisieren.
In diesem Workshop werden wir zwar durchaus Partnering praktizieren und einige Hebungen üben, wir werden aber auch unser körperliches Zuhören schärfen und für die Improvisation vorbereiten. Und vor allem werden wir auch mehr und mehr Mut entwickeln, ins Leere hineinzutreten, wo wir nicht wissen, was entstehen wird. Wir werden uns dem Improvisieren komplett öffnen, mit allem, was wir anbieten können, ohne etwas zu planen und dadurch per definitionem von unserem eigenen Tanz überrascht sein.

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